Fort Bou Jerife

Nach drei wunderschönen Tagen an der Atlantikküste in Taghazout sind wir heute morgen aufgebrochen in Richtung Guelmim. Zwischen der Küste und Guelmim liegt ein wunderschönes altes Fort, was Ziel vieler Reisender ist: Fort Bou Jerif.

Die Fahrt führte uns zunächst über Agadir. Hier sieht man eine deutlich touristische Entwicklung. Überall entstehen riesige Hotelkomplexe und es praktisch überall Baustelle. Wir sind uns nicht sicher, ob das eine gute Entwicklung ist!? Einerseits ist es natürlich für dieses arme Land eine Chance, auf der anderen Seite wird unserer Meinung nach der Unterschied zwischen Arm und Reich auch wieder größer…Fortschritt hat der Welt viel Gutes gebracht, leider aber auch viel Leid!

Gemüselagerung
Markt in Agadir
Tiertransport
Fahrtwind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir lassen Agadir hinter uns und fahren bis Tiznit. Von da aus wieder Richtung Westen an die Küste bis Mireleft. Auch hier entsteht ein großer Hotelkomplex. In 2-3 Jahren wird dieser Küstenbereich viel an Ursprünglichkeit verloren haben und zum touristischen HotSpot werden…das ist sicher.

Hotelkomplex in Mireleft

 

 

 

 

 

Ab Mireleft wird es auf einmal sehr karg. Kaum noch Häuser und die Straße, die zwar auch asphaltiert ist, wir einspurig. Der Regen der vergangenen Woche hat die schroffe und karge Landschaft mit einem frischen Grün überzogen. Es sieht alles wunderbar unberührt aus. Wir fahren zeitweilig völlig allein…im Osten das Gebirge, im Westen die steile Atlantikküste. Ein verzaubernder Anblick!

R104 bei Sidi Ifni
Atlantikküste
Pause am Meer
Auf einer Klippe ganz alleine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ca. 5km hinter Sidi Ifni entdecken wir ein Schild, was speziell mein Herz erfreut 🙂

 

 

 

 

 

Die normale Route wäre gerade aus weiter gegangen, aber eine spezielle Strecke, nur geeignet für 4×4 Fahrzeuge, kann ich nach 3600km Asphalt einfach nicht ignorieren. Endlich Abenteuer….und los geht’s…wir biegen Richtung Osten ab!

Was nun folgt ist ein Vorgeschmack auf das, was wir in den kommenden Tagen erleben werden. Unberührte Natur, einzig von Geländewagen Touristen wie uns durchquert…hm, eigentlich auch nicht so toll, oder? Trotzdem genießen wir die 12km Piste und kommen wohlbehalten in Fort Bou Jerif an.

 

 

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