Mit dem Atego das erste Mal im Offroadeinsatz

Lange haben wir darauf gewartet und am 29.07.2017 war es nun endlich soweit: Mit dem Atego das erste Mal ins Gelände.

Sandkuhle MSZ Jänschwalde

Wir wählten, wie schon beim letzten Mal mit dem Mercedes G, das MSZ Jänschwalde. Hier gibt es viele Möglichkeiten das FZG auszuprobieren. Der Boden ist sandig, also ideal für eine Marokko Reise. Außerdem kannten wir das Gelände und es ist nur 130km von uns entfernt.

Um 10:00Uhr öffnet der Offroadpark, also fuhren wir um 7:30Uhr los (bloß keine Zeit liegen lassen 😉 ! Wie immer geht alles ganz unkompliziert. Anmelden, 35€ bezahlen und los geht’s. Wir sind schon etwas aufgeregt, denn immerhin sitzen wir nun 1,5m höher, haben ca. 5t mehr Gewicht und sind ca. 50cm breiter mit unserem Gefährt. Natürlich haben wir uns vorher wieder genauestes informiert und viele Youtube Videos gesehen, die uns bereits einen kleinen Eindruck vermittelt haben, was so ein FZG kann, aber auch nicht kann.

Wenig später bekommen wir das auch direkt zu spüren. Es ist ein ganz anderes Fahrgefühl, als mit dem G. Zu unserem Erstaunen fährt es sich viel unspektakulärer, als wir gedacht haben. Der enorm große Federweg und die Torsions des Rahmens schluckt einfach alles unter uns und wir sitzen fast immer gerade im Auto. Das ist erst einmal komisch, weil einfach nix passiert. Allerdings gehe ich im Nachhinein davon aus, dass wir einfach noch zu vorsichtig gewesen sind, was allerdings auch besser ist!

Steigungsfahrt
Böschungswinkel

Natürlich haben wir dann auch alle Einstellungen der Differenzialsperren und der Untersetzung ausprobiert. Hier merkt man sehr schnell, das 3 Sperren ein absolutes MUSS sind für so ein FZG. Auch die Untersetzung ist von Notwendigkeit. Ich denke, dass der Atego alles mitbringt, was man braucht, allerdings sind 177PS das unterste Limit an Leistung. Der stärkere Motor mit 220PS wäre sicherlich besser…7,49t wollen eben auch bewegt werden!

Was sich sehr bemerkbar macht ist der Luftdruck in den Reifen. Wir haben beide Achsen auf 1,5bar abgelassen, was einen enormen Traktionsvorteil bringt. Zum Glück lässt sich der Luftdruck nach getaner Arbeit schnell wieder auffüllen, da es einen direkten Anschluss an die der Druckluftanlage gibt. Es dauert ca. 3 Minuten pro Rad, um wieder auf 6bar den Reifen aufzufüllen. Mit unserem kleinen Luftkompressor hätten wir sicher 1h gebraucht!

Nach 4 Stunden intensivem Fahren sind wir glücklich, zufrieden und gleichzeitig erschöpft! Aber es war genau richtig das FZG wieder kennenzulernen.

Eine eindrucksvolle Zusammenfassung haben wir in einem Video zusammengefasst!

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